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Liebe
Mitglieder und Freunde von PRO ANIMALE für Tiere in Not e.V.!
Wir
möchten Sie darauf aufmerksam machen, dass unsere
Tierschutzorganisation
PRO
ANIMALE für
Tier in Not e.V.
weder
identisch ist mit der
Firma
pro-animal, noch mit Ihr zusammenarbeitet.
Unsere
Tierschutzorganisation PRO ANIMALE für Tiere in Not e.V.
verfolgt keinerlei kommerzielle Interessen. Sie ist im Gegenteil
als gemeinnützig und besonders förderungswürdig anerkannt und
tätig.
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Der Windhund |
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Auf dieser Seite erfahren Sie
etwas über die beiden folgenden Windhundrassen: |
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Stand:
16.05.2010 |
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Quelle: www.wikipedia.de (die freie Enzyklopädie)
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Der
Galgo: |
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Herkunft
und Geschichtliches
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Die
Wurzeln des Galgo Español liegen in der Antike. Bereits
im 6. Jh. v.Chr. jagten die Kelten mit mittelgroßen
Windhunden, die sie dann später auf ihren Zügen auf
die iberische Halbinsel brachten. Nach der Unterwerfung
der Kelten durch die Römer, wurde in der damaligen römischen
Provinz Hispania diese Hunderasse Canis Gallicus
(keltischer Hund) genannt. Aus dieser Bezeichnung
entwickelte sich später das spanische Wort Galgo, das
allgemein für Windhund steht. Großen Einfluss auf
diese Hunderasse dürfte aber auch der von den Mauren während
der Maurenherrschaft vom 8.-15. Jh. nach Spanien
gebrachte arabischen Sloughi und der in Spanien
beheimatete Podenco Ibicenco ausgeübt haben. Während
des 16., 17. und 18. Jahrhunderts wurde er in großer
Zahl in andere Länder wie Irland und England
exportiert. Der Galgo Español ist einer der Vorfahren
des Englischen Windhundes (Greyhound), der ähnliche
spezifische Rassemerkmale wie der Galgo Español
aufweist. Der ursprüngliche Galgo Español ist
insgesamt zierlicher als der Greyhound und weist keinen
Stop auf. Im letzten Jahrhundert wurden für Rennen
Greyhounds mit den Galgos gekreuzt (Galgo Inglés), was
die Unterscheidung der beiden Rassen für Laien
erheblich erschwert. |

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Beschreibung
Der
Galgo Español ist ein 60-65cm großer und 20-30 kg
schwerer Windhund, der Körper ist langgezogen, der Kopf
sehr schmal mit kleinen, dunklen, mandelförmigen Augen,
mit ruhigem, sanften und zurückhaltendem Ausdruck. Das
Ohr ist ein großes, gefaltetes Rosenohr. Bei
Aufmerksamkeit sind die Ohren im ersten Drittel halb
aufgerichtet mit gefalteten, seitwärts gerichteten
Enden. Die Unterlinie zeigt einen langen, mächtigen,
gleichmäßig tiefen Brustkorb, bevor der Bauchaufzug
ansetzt. Die Rute ist tief angesetzt und kräftig am
Rutenansatz. Sie reicht fast bis zum Boden mit einem
leichten seitlichen Knick am Ende.
Es
sind drei Arten des spanischen Galgos bekannt: die
Glatthaarigen, die Langhaarigen (die praktisch nicht
existieren) und im Gegensatz zu den meisten anderen
Windhundartendie die Rauhhaargalgos. Das Fell ist beim
Kurzhaar sehr kurz und fein, beim Rauhhaar dagegen
mittellang (bis ca. 10 cm), struppig und hart. Es ist
oft braun gestromt oder schwarz, teilweise mit weissen
Teilen an Kopf, Beinen und Rute, jedoch können auch
alle anderen Farben vorkommen.
Die
Rasse weist praktisch keine Erbkrankheiten auf. Der
iberischen Geographie, der Trockenheit unserer Felder
und unserem launigen und widerspenstigen Klima perfekt
angepasst hat sich der glatthaarige Galgo mit der Zeit
als ideale und am besten angepasste Variante erwiesen.
Die Natur hat es übernommen, eine Rasse herauszubilden,
die perfekt den Angriffen wilder Tiere und den Schürfungen
durch Dornen und Steinen widersteht. |
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Wesen
Charakterlich
ist er im allgemeinen ruhig und zurückhaltend, wenn er
Zutrauen gefasst hat aber sehr anhänglich und auf seine
Bezugspersonen fixiert. Dem Galgo sind Agressionen
fremd, bei Bedrohungen reagiert er in der Regel mit
Flucht. Er ist rassetypisch im Haus sehr ruhig, im
Freien entwickelt er, je nach Erziehung einen mehr oder
weniger ausgeprägten Jagdinstinkt und ein feuriges
Temperament. Der Galgo Español ist sehr intelligent,
mutig, sehr neugierig, für einen Windhund gut erziehbar
und recht pflegeleicht. Er stellt keine sehr hohen
Anforderungen an den Besitzer was die Erziehung
anbelangt. Im Allgemeinen ist der Galgo als sehr sanft
und gutmütig zu bezeichnen.
Verwendung
Der
Galgo wurde ursprünglich zwar für die Hasenjagd gezüchtet,
kann aber auch auf Kaninchen und Wildschweine angesetzt
werden. Er jagt mit den Augen und fängt seine Beute
durch seine extreme Schnelligkeit (bis zu 65km/h) und
seine blitzschnellen Wendungen. Aufgrund dieser
Schnelligkeit wird er auch bei Windhundrennen
eingesetzt. Der reine Galgo ist etwas langsamer als der
Greyhound, aber deutlich ausdauernder. Leider ist es in
Spanien Sitte, dass diese Hunde in grossen Massen unter
sehr einfachen Bedingungen gezogen, für eine oder zwei
Jagdsaisons oder Rennen gehalten und dann landestypisch
abgeschaft werden (typisch war das Aufhängen der
Hunde). Seit 1996 steht dieses zwar unter Strafe, wird
aber trotzallem häufig noch praktiziert.
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Körperbau
des Galgos
Kopf:
Dem
Körper entsprechend ist der Kopf lang, knochig und trocken.
Das Verhältnis von Schädellänge zu Fang ist 5/6: die Länge
des Schädels 5, Länge des Fangs 6. Die oberen
Begrenzungslinien von Fang und Schädel streben auseinander.
Von oben gesehen soll der Kopf ebenmäßig und sehr lang sein,
mit einem langen und schmalen Fang.
Oberkopf
Schädel:
Schmal
und von leicht konvexem Profil. Er ist länger als breit.
Durch die Mitte der Schädeldecke verläuft eine in den ersten
zwei Dritteln (vom Fang aus gesehen) sehr ausgeprägte Furche.
Die Stirnhöcker und der Hinterhauptkamm sind bloß
angedeutet.
Stop:
Leicht,
sehr wenig betont.
Gesichtsschädel
Nasenschwamm:
Klein,
feucht; schwarz pigmentiert.
Fang:
Lang,
mit gegen den Stop zu leicht konvexem, schmalem Nasenrücken.
Lefzen:
Sehr
trocken. Die obere Lefze bedeckt knapp die untere. Die untere
bildet keinen betonten Mundwinkel. Die Lefzen sind fein,
straff und dunkel pigmentiert.
Kiefer/Zähne:
Zähne
stark, weiß und gesund. Scherengebiss. Die Eckzähne sind
stark entwickelt. Alle Prämolaren sind vorhanden.
Augen:
Klein,
schrägstehend, mandelförmig; vorzugsweise dunkel,
haselnussfarbig. Ruhiger, sanfter und zurückhaltender
Ausdruck.
Augenlider:
Feine
Haut und dunkle Augenschleimhaut. Sehr eng am Augapfel
anliegend.
Ohren:
Breiter
Ansatz, dreieckige Form, fleischig im ersten Drittel, bis zur
abgerundeten Spitze dünner und feiner werdend. Hoch
angesetzt. Bei Aufmerksamkeit sind die Ohren im ersten Drittel
halb aufgerichtet mit gefalteten, seitwärts gerichteten
Enden. Im Ruhestand (entspannt) bilden sie ein am Kopf eng
anliegendes Rosenohr. Zieht man sie nach vorne, reichen sie
knapp bis zum Mundwinkel.
Gaumen:
Dunkel
mit sehr ausgeprägten vorstehenden Schleimhautrillen.
Hals:
Lang,
oval, flach, schlank, stark und beweglich. Schmal beim
Kopfansatz, bis zum Rumpfbeginn sich leicht verbreiternd. Die
obere Linie ist leicht konkav. Die untere Linie ist fast
geradlinig mit, in der Mitte, einer leichten Wölbung.
Körper
Gesamtansicht:
Rechteckig,
stark und beweglich, Kraft, Beweglichkeit und Widerstandsfähigkeit
anzeigend. Der Rippenkorb ist stark entwickelt; stark
aufgezogener Bauch.
Obere
Profillinie:
Leicht
konkav verlaufende Rückenlinie, konvex verlaufende
Lendenpartie. Ohne brüske Unterbrüche und ohne Abweichungen
während der Bewegung, was einen Eindruck von großer
Elastizität vermittelt.
Widerrist:
Leicht
angedeutet.
Rücken:
Gerade,
lang und gut umrissen.
Lenden:
Lang,
kräftig, nicht sehr breit, mit einer gebogenen oberen Linie
und kompakter Muskulatur, den Eindruck von Beweglichkeit und
Kraft gebend. Die Höhe der Lende kann in ihrem Mittelteil die
Höhe des Widerristes übertreffen.
Kruppe:
Lang,
kräftig und sehr schräg. Ihre Neigung zur Horizontalen beträgt
mehr als 45 °.
Brust:
Mächtig,
trotzdem nicht sehr breit; tief, ohne den Ellenbogen zu
erreichen, und sehr lang in der Ausdehnung bis zur 13. Rippe.
Spitze des Brustbeins ausgeprägt
Rippen:
Flache
Rippen und weite Rippenzwischenräume. Die Rippen müssen gut
sichtbar und ausgeprägt sein. Der Umfang des Rippenkorbes ist
um ein weniges größer als die Widerristhöhe.
Untere
Profillinie und Bauch:
Der
Bauch ist vom Ende des Brustbeines an stark aufgezogen. Kurze
und trockene Weichen; gut entwickelte Flanken.
Rute:
Tief
angesetzt und kräftig am Rutenansatz; sie fällt den Läufen
entlang und liegt ihnen eng an. Sie verjüngt sich zunehmend
bis zu einer sehr dünnen Spitze. Beweglich und sehr lang; sie
reicht weit über das Sprunggelenk hinaus. Im Ruhezustand hat
die Rute die Form einer Sichel mit einem stark ausgeprägten,
seitlich weisenden Haken am Ende. Sie ist zwischen die Läufe
geschoben und berührt mit dem Haken vor den Hintergliedmassen
fast den Boden. Dies ist ein typisches Merkmal dieser Rasse.
Gliedmaßen
Vorderhand
Allgemeines:
Läufe
absolut senkrecht, fein, gerade und parallel; kurzer und dünner
Vordermittelfuß, Hasenpfoten.
Schultern:
Trocken,
kurz und schräg. Das Schulterblatt soll deutlich kürzer sein
als der Oberarm.
Oberarm:
Lang,
länger als das Schulterblatt, sehr muskulös, mit freiem
Ellenbogen, obwohl dieser dem Körper eng anliegt.
Unterarm:
Sehr
lang, gerade und parallel, gut ausgeprägte Knochen,
hervorstehende Sehnen. Karpalballen sehr ausgeprägt.
Vordermittelfuß:
Leicht
geneigt, fein und kurz.
Vorderpfoten:
Hasenpfote.
Eng aneinanderliegende und gewölbte Zehen. Starke und lange
kräftige Zehenglieder. Pfotenballen hart und gut entwickelt.
Die Zwischenzehenhaut ist mäßig ausgebildet, die Krallen
sind sehr gut ausgebildet
Winkel:
Winkel
Schulterblatt zu Oberarm 110 Grad. Winkel Oberarm zu Unterarm
130 Grad.
Hinterhand
Allgemeines:
Kräftig,
gut abgezeichnete Knochen; lange, gut ausgebildete Muskulatur.
Absolut senkrecht gestellt, mit korrekten Winkelungen. Gut
ausgeprägte Sprunggelenke; kurzer Mittelfuß, senkrecht zur
Erde. Hasenpfoten mit gewölbten Zehen. Die Hinterhand gibt
den Eindruck von Kraft und Wendigkeit bei gutem Schub.
Oberschenkel:
Sehr
stark, lang, muskulös und fest. Der Oberschenkelknochen hat
eine optimale Senkrechtstellung (zum Boden). Von hinten
gesehen, sieht man auf den ersten Blick die sehr gut
ausgebildete Muskulatur; die Länge des langen, flachen und
starken Oberschenkels beträgt ¾ der Länge des
Unterschenkels.
Unterschenkel:
Sehr
lang mit ausgeprägten, feinen Knochen; muskulös im oberen
Teil und weniger muskulös im unteren Teil
mit klar sichtbaren Venen und Sehnen.
Sprunggelenk:
Sehr
ausgeprägt mit gut sichtbar stark ausgebildeter
Achilles-Sehne.
Hintermittelfuß:
Dünn,
kurz und senkrecht zum Boden.
Hinterpfoten:
Hasenpfoten,
genau so geformt wie bei den Vordergliedmaßen.
Winkel:
Hüfte
zu Oberschenkel 110 Grad, Oberschenkel zu Schienbein 130 Grad
Sprunggelenkwinkel größer als 140 Grad
Gangwerk:
Der
typische Gang ist naturgemäß der Galopp. Der Trab ist sehr
lang, nahe über dem Boden, elastisch und energisch. Ohne
Tendenz zum Paßgang und zu seitlicher Verschiebung.
Haut:
Straff
am Körper in allen Bereichen, widerstandsfähig und
beweglich, rosafarben. Die Schleimhäute sollen dunkel sein.
Haarkleid
Haar:
Dicht,
sehr fein, kurz, glatt; verteilt über den ganzen Körper bis
zu den Zehenzwischenräumen. Im hinteren Bereich der
Oberschenkel etwas länger. Die Varietät mit halblangem
Rauhaar zeigt eine unterschiedliche Rauheit und Länge der
Haare, obwohl die Haare immer gleichmäßig über den ganzen Körper
verteilt sind, bilden sich ein Oberlippen- und Backenbart,
buschige Augenbrauen und ein Haarschopf.
Farbe:
Alle
Farben sind zulässig. Die typischen Farben sind in der
Reihenfolge ihrer Bevorzugung:
- Falbfarben und mehr oder weniger dunkel gestromt gut
pigmentiert.
- Schwarz.
- Schwarz gefleckt, hell oder dunkel.
- Dunkel falbfarben.
- Zimtfarben.
- Gelb.
- Rot.
- Weiß
- Gescheckt.
Größe
Widerristhöhe:
Rüden:
62 bis 70 cm, Hündinnen: 60 bis 68 cm
Abweichungen von 2 cm nach oben
sind bei Hunden
mit einer harmonischen Gesamterscheinung zugelassen.
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Der Greyhound: |
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FCI - Standard Nr. 158
Patronat Großbritannien
Klassifikation FCI
* Gruppe 10 Windhunde.
* Sektion 3 Kurzhaarige Windhunde
Rassenamen
laut FCI Greyhound
Widerristhöhe: Rüde 71-76cm, Hündin 68-71cm
Der Greyhound ist eine von der FCI (Nr. 158, Gr.10,
Sek.3) anerkannte Hunderasse aus Großbritannien. |
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Herkunft
Die Kelten brachten seine Vorfahren bei ihrer
Einwanderung auf die britischen Inseln im vierten
Jahrhundert v. Chr mit. Während des 16., 17. und 18.
Jahrhunderts wurde zudem der spanische Windhund (Galgo
Español) in großer Zahl nach Irland und England
exportiert. Durch entsprechende und zielgerichtete
Weiterzüchtung entstand daraus der englische Windhund.
Über Großbritannien kam er in die USA. Die Bekanntheit
hat dort soweit geführt, dass eine landesweite Buslinie
nach ihm benannt wurde.
Die
Bezeichnung „Greyhound“ steht im englischen Sprachraum
allgemein für den Windhund. Das englische „Greyhound“
könnte sich teils von „Gazehound“ (Sichthund), teils von
„Greecehound“ (Griechischer Hund) ableiten. Die
Universität Oxford gab an, dass das Wort „Grey“
keltischen Ursprungs sei und „Hund“ heiße. Nach dieser
Erklärung kommt es zu einer Verdopplung der Bedeutung
aus zwei Sprachen, das aus dem keltischen stammende „Grey“
und „hound“ das für alle großen Jagdhunde, speziell
Hetzhunde, Meutehunde, steht.
Rasseeigenschaften
Der Greyhound wird von vielen als der
typische Windhund angesehen. Die moderne Greyhoundrasse
lässt sich in drei Haupttypen aufgliedern. Am
verbreitetsten ist der Racing Greyhound, English and
Irish. Die Durchschnittswiderristhöhe einer Hündin
beträgt 70 cm, eines Rüden 74 cm. Das Gewicht variiert
zwischen 23 und 33 kg. Greyhounds sind immer glatthaarig
mit feinem dichtem Haarkleid. Es gibt sie in den Farben
Schwarz, Weiß, Gestromt, Falb und Blau, auch in der
Grundfarbe Weiß, gescheckt mit jeder dieser Farben.
Die Greys sind weitgehend frei von Erbkrankheiten. Als
einzig sehr typische Anfälligkeit lässt sich die
Greysperre erwähnen, die bei starker, übermäßiger
Belastung (Hetztrieb) oft auch in Kombination mit zu
wenig Wasser und höherer Temperatur auftreten kann. In
diesem Fall ist sehr häufig ein sehr steifer Gang (bis
zur Bewegungsunfähigkeit verkrampfte Muskeln) und häufig
auch dunkler Urin zu beobachten. In diesem Fall muss
umgehend ein Tierarzt tätig werden.
Greyhounds fehlt weitgehend wie vielen Windhunden der
sonst verbreitete typische hundliche Geruch. Das Wesen
aller drei Typen ist ähnlich - freundlich, intelligent,
zärtlich, sehr sanft und anhänglich, sehr
anpassungsfähig und sie lieben die Bequemlichkeit.
Verwendung
Früher wurde er bei der Niederwild-, selten zur
Hochwildjagd verwendet. In einigen Ländern ist die
Verwendung in der Niederwildjagd noch üblich. Dazu
zählen die USA, Spanien, Portugal, Russland und
Pakistan, wo Greyhounds noch Verwendung bei Hasenhetzen
finden. In Großbritannien, bei denen die Greyhounds noch
bis 2005 bei Veranstaltungen wie dem Waterloo Cup auf
Geschwindigkeit und Kondition getestet wurde, ist diese
Form von Sport, bei der lebende Hasen gehetzt werden,
seit dem Hunting Act 2004 untersagt. In der heutigen auf
Geschwindigkeit gezüchteten Form laufen sie
hauptsächlich auf der Bahn bei Hunderennen, wobei sie
Geschwindigkeiten von bis zu 80 km/h erreichen können.
Als Familienhunde sind Greyhounds im Haus liebevolle,
anschmiegsame, treue, ruhige Hausgenossen, die relativ
anspruchslos in Haltung und Pflege sind. Draußen kann
der Jagdtrieb so stark sein, dass ein Freilauf kaum
möglich ist. Als Ausgleich bietet sich hier das Laufen
am Rad an, |
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Muss ein Hund auf die Rennbahn? |
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Wie wird man einem
Windhund gerecht? |
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(mit
freundlicher Genehmigung des DWZRV -Deutscher
Windhundzucht- und Rennverband-) |
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Muss ein
Windhund auf die Rennbahn?
Man kann einen Windhund auch dann artgerecht
halten, wenn er seinen regelmäßigen freien Auslauf
bekommt. Für eine artgerechte Haltung von Hunden und
auch von Windhunden im speziellen ist die
"Rudelstruktur" , d.h. die Integration innerhalb der
Familie wichtiger als der oft überbewertete
Bewegungsdrang. In der Praxis zeigt sich oft, dass den
Windhunden generell ein angeblich "unbändiger
Bewegungsdrang" nachgesagt wird, der nur auf der
Rennbahn oder im Coursing befriedigt werden kann. Das
ist grundsätzlich nicht richtig: Denn der Einsatz bei
Hunderennen und Coursing sind kein Auslaufersatz,
vielmehr folgt der Windhund seinem angeborenen Instinkt
und je nach Rasse, verausgabt er sich bei so einer
forcierten Hetzjagd völlig und überschreitet teilweise
seine körperlichen Grenzen. Hier dürfen nur sachgemäß
vorbereitete und trainierte Hunde an den Start gehen.
Hunderennen und Coursing als Auslaufersatz oder
Bewegungsmöglichkeit anzusehen ist sträflich und kann
unter Umständen sogar Tierquälerei sein. Aus
wirtschaftlichen Gründen sind die Rennvereine daran
interessiert viele Mitglieder und Teilnehmer an den
Veranstaltungen und Trainings zu haben, in den
seltensten Fällen erfolgt eine Aufklärung der
Hundebesitzer und Neulinge. Am Ende ist immer der
Hundebesitzer verantwortlich gegenüber dem
Tierschutzgesetz, seinem Hund keine Leistungen
abzuverlangen, die er
nicht bzw. nur unter Umständen erbringen kann.
Wie wird man einem Windhund
gerecht?
Windhunde sind Hetzjäger und als solche
ursprünglich gezüchtet. Viele der unterschiedlichen
Windhundrassen haben ihre besonderen Rasseigenheiten.
Windhundrennsport hat nichts mit Windhundhaltung an sich
zu tun, er ist ein sportlicher Wettbewerb, an dem die
Hundebesitzer mit ihren Hunden teilnehmen.
Windhundrennen sind keine Art Ersatz für Auslauf,
sondern Hochleistungssport, der ein gezieltes
sachgemäßes Training voraussetzt.Beim Windhundrennen und
noch mehr beim Coursing werden den Hunden Leistungen
abverlangt, die sie nur in Topkondition erbringen
können. Weil der Windhund beim Anblick des flüchtenden
Hetzobjekts hinterherhetzt, heißt nicht, dass er das aus
Freude macht. Der Hetztrieb wird automatisch ausgelöst
und ist ein angeborener Instinkt, den der Hund ohne
emotionale Beteiligung zwanghaft ausführen muss. Durch
die Befriedigung des Hetztriebes werden Neurotransmitter
im Hirn freigesetzt, die dem Hund eine Art Glücksgefühl
bescheren.
PRO ANIMALE FÜR TIERE
IN NOT E.V. HAT VERTRAGLICH FESTGELEGT, DAS DIE VON
UNS GERETTETEN WINDHUNDE
WEDER AN RENN- ODER COURSINGVERANSTALTUNGEN TEILNEHMEN
DÜRFEN!
Sicher haben Sie sich den oben stehenden Text sehr genau
durchgelesen und verstehen unsere vertraglichen
Bedingungen.
Die Windhunde, die wir aufnehmen und weiter vermitteln
haben ihre „Renn – oder Jagdkarriere“ hinter sich und so
soll es auch bleiben! Die Greys, aber auch die Galgos,
die wir auffangen, sind von Welpenalter an (viel zu
früh!) als Hochleistungssportler ausgebeutet worden. Die
Hunde waren weder von ihrer körperlichen Entwicklung
(Knochenbau, etc) noch von ihrer geistigen dazu
ausgereift, ein derart strapaziöses Leben zu führen.
Sollten Sie also einen Hund bevorzugen, der zum
Coursing oder auf die Rennbahn gehen soll, auch wenn Sie
diese Orte nur unregelmäßig aufsuchen – was ebenso
fatale Folgen für die Tiere hat, dann bemühen Sie sich
bitte um einen gesunden Hund von einem guten Züchter.
Aber bitte, auch dieser Hund muss, bevor Sie ihn zum
Hochleistungssport einsetzen, von einem Tierarzt
untersucht werden, der sich mit der Problematik der
Rennbahnen und der dort laufenden Hunde auskennt. Und
Sie sollten sich eingehend mit diesem Thema auseinander
gesetzt haben.
Es werden im Hinblick auf den sportlichen Einsatz der
Hunde so viele Fehler gemacht, dass wir es nicht
begreifen können. So werden Windhunde mit dem Auto zu so
genannten „Windhundausläufen“ gebracht, aus dem Auto
gelassen und dann dürfen sie sofort lossprinten, ohne
dass sie sich vorher bewegt und ihre Muskulatur
aufgewärmt haben. Wenn Sie so bei einem Terrier oder
anderen Hunderassen verfahren, dann geht es meistens für
die Hunde gut aus. Machen Sie dies jedoch bei einem
Windhund, so kann es fürchterliche Folgen für Ihren Hund
haben. Bitte lesen sie dazu auf unserer Homepage das
Kapitel „Greyhoundsperre“.
Schließlich wissen wir alle, dass auch die
menschlichen Hochleistungssportler viel Zeit vor ihren
Wettkämpfen mit dem Aufwärmen, mit Dehn – und
Streckübungen verbringen, damit sie sich keine
Verletzungen zuziehen.
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